Trace back to farm

Du kannst meine Herkunft genau nachvollziehen. Besuche doch meine Farmen und bereise meine Heimat.

 

Trace back to Farm
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„TRACE BACK TO FARM“-Siegel

Unser Firmeneigenes „TRACE BACK TO FARM“ - Siegel bietet euch höchstmögliche Transparenz. Jede Bohne kann somit bis zur Farm zurückverfolgt werden. Wir geben euch jene Orte bekannt, die so nahe wie möglich zu den Farmen führen. Unser Plum Crazy (8°48'31.6"N 82°27'24.6"W) und unser Nutty Butty (18°59'04.8"S 46°16'55.3"W) kommen von einer einzelnen Farm, und daher führen euch die Koordinaten genau dort hin. Manche unserer Kaffees kommen jedoch von den oben genannten Kooperativen und sind somit eine Mischung von Kaffees aus einem Tal oder einer überschaubaren Region. Das betrifft unseren Merry Blueberry (0°30'53.2"S 37°06'43.9"E) und unseren Peachy Keen (5°52'59.7"N 38°59'0.8“E) sowie unseren Robusta aus Java, der unseren starken Choc´n`Brew verfeinert. Von dort aus ist es aber nicht mehr weit bis zu den einzelnen Farmen.


Warum Trace back to farm?

Wir haben großes Interesse daran, dass Mensch und Umwelt nicht geschadet werden. Fehlende Informationen bieten stets die Möglichkeit, Menschen hinters Licht zu führen. Alles was nicht offen Kommuniziert wird, kann von Anderen ausgenutzt werden. Folglich zahlen alle anderen den Preis, von den Arbeitern am Feld bis hin zu euch, den Konsumenten. Unserer Meinung nach sind Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit, zusammen mit dem Interesse und der Neugier der Konsumenten, die einzigen effektiven Maßnahmen für eine bessere und fairere Zukunft. Sobald offengelegt wird WAS, WO und WIE produziert wird, können es sich die Beteiligten in dem Wertschöpfungsprozess nicht mehr leisten, zu betrügen. 


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Was passiert auf einer Kaffeefarm?

Die reifen Kaffeekirschen werden am Feld per Hand einzeln gepflückt („picking“) oder vom Zweig gestreift („stripping“). Anschließend muss der Kern (Kaffeebohne) vom Fruchtfleisch getrennt werden. Dabei Unterscheiden wir zwei grundlegende Arten der Aufbereitung – Nasse Aufbereitung („washing“ or „wet process“) oder trockene Aufbereitung („drying“ oder „dry process“). Dieser Verarbeitungsprozess findet oft direkt auf den Farmen statt. Aber vor allem in Gebieten mit vielen kleinen Farmen schließen sich mehrere Farmer zu sogenannten Kooperativen zusammen, da die enormen Investitionen für diese Aufbereitungsanlagen oft nicht von den einzelnen Familien getragen werden können. Dabei werden die Kaffeekirschen meist vom Berg ins Tal gebracht und dort aussortiert, aufbereitet und verschickt.


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Warum kein Fair-Trade und Bio-Siegel?

 

Lange haben wir uns mit dem Thema Fair-Trade und Bio beschäftigt, weil uns Mensch und Umwelt am Herzen liegen. Leider sind wir vorerst auf einige Problem gestoßen


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Geschmack

seit 2014 sind wir auf der Suche nach Farmen, die uns mit Bio- und Fair-Trade ausgezeichnete Kaffees liefern können. Jedoch konnten diese Kaffees geschmacklich bei weitem nicht mit normalen Spezialitäten-Kaffees mithalten. Zu Beginn 2017 standen wir vor einem Dilemma – sollten wir einen Kompromiss mit der geschmacklichen Qualität oder mit den Menschen und der Natur eingehen? Nach langer Suche und Überlegung wurden wir fündig – ein Kompromiss ist nicht nötig. Denn wir fanden heraus, dass Information der wichtigste Faktor ist, um Fairness und Rücksicht auf die Natur zu gewährleisten. die wichtigste Information, die wir euch bieten können, ist die Herkunft. Dahinter stehen wir mit unserem “TRACE BACK TO FARM“-Siegel.


Transparenz bei Zertifizierungen –

Wieviel Wahrheit steckt dahinter

Du willst die Farmen besuchen wenn du auf reisen bist? Du willst dir selbst ein Bild von den Bedingungen an den Farmen machen? Eventuell willst mal an einer der Farmen arbeiten, die mit diversen Siegeln ausgezeichnet sind. Aber wo sind eigentlich diese Farmen, die diese ausgezeichneten Produkte herstellen? Und wie kommt man dorthin? Was bezahlt man genau, wenn man Produkte mit diversen Siegeln kauft?

 Bei vielen Zertifizierungen bekommst du keine Auskunft darüber. Frag einfach mal nach und versuch Antworten zu finden...



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Hohe Investitionen und erhöhtes Risiko

Nicht nur wir von Unbound mussten für den Start viel investieren, um ausgezeichneten Kaffee anbieten zu können. Vor allem kleine Farmen haben große Schwierigkeiten, Siegel zu bezahlen. Laufende Kontrollen, erschwerte Bedingungen, Risiko durch Ernteausfälle – all das lastet auf den Farmer-Familien. Und wohin geht der Aufpreis diverser Zertifikate wirklich? Auch hier fehlt oft die Transparenz.


Kaffeeanbau und Herkunft

Kaffee ist das am häufigsten konsumierte Getränk in Österreich und Deutschland. Weil er jedoch nur in tropischen und subtropischen Regionen unserer Erde wächst, können wir jedoch nie von regionalen Produkten sprechen. Bei allen Siegeln und Zertifizierungen macht es einen Unterschied, ob ich Eier vom regionalen Bauern kaufe oder Bio-Kaffee vom anderen Ende der Welt. Nur bei ersterem weiß ich wirklich, bei wem ich kaufe und kann mich relativ einfach über die Produktion informieren. Ein Vorteil den wir als kleine Rösterei bieten können, dass wir unsere Farmen und Lieferanten kennen und euch mehr darüber erzählen können als die großen Konzerne.





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Das macht Transparenz und Offenheit wichtiger als jedes Zertifikat dieser Welt.


Wir haben wir uns vorerst gegen offizielle Zertifikate entschieden. Für uns sind zu viele Fragen offengeblieben und die geschmackliche Qualität würde darunter leiden. Dafür entscheiden wir uns mit unserem Namen und unserem eigenen TRACE BACK TO FARM - Siegel für Offenheit und Transparenz.


Jetzt liegt es auch an euch, nicht einfach nur weg zu schauen. Wir geben euch alle Informationen die wir haben und werden laufend selbst den Kontakt zu den Farmen halten, damit niemand ein schlechtes Gewissen haben muss, eine gute Tasse Kaffee zu genießen.